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scops
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Hardware: Palm PRE, HP Jornada 720, Apple iPad 32GB Wifi+G3, OpenPandora

quote:
Original geschrieben von Jürgen Rothberger
....Oder nochmal anders formuliert: Waren die HandheldPCs seinerzeit einfach nur zu früh dran? Hat Microsoft die Plattform zu schnell fallengelassen? Wären sie heute, zeitgemäße Hardware und vollwertigen Webbrowser vorausgesetzt, womöglich die idealen Netbooks und MIDs, denen EeePC & Co. nicht das Wasser reichen könnten?


Ich denke dass sie zu früh fallen gelassen wurden. dinge wie der eeepc plus windows ce mit gescheiten apps wäre doch genial?! rasend schnell und man könnte alles damit machen (mal von dingen wie videoschnitt, rendering und professioneller bildbearbeitung abgesehen).
für den alltäglichen und mobilen büroalltag genial.

Ich denke da kommt aus richtung haiku noch was für die kleinen netbooks (als wince ersatz kann das durchaus was werden)

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Old Post 07.08.2008 11:10
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Jürgen Rothberger
BOFH

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Hardware: kein HandheldPC mehr im Einsatz, stattdessen aktuell Blackberry, Windows Phone und Android

quote:
Original geschrieben von scops
Ich denke dass sie zu früh fallen gelassen wurden.

Oder war die Zeit damals einfach noch nicht reif für Geräte dieser Art?

Ich muß mich entschuldigen, fürchte ich, für den bloßen Fragenkatalog im letzten Posting, so ganz ohne mitgelieferte diskussionswürdige These. Bei Deinem Plädoyer pro iPod Touch/ iPhone mußte ich unwillkürlich an den NTT DoCoMo Sigmarion III denken: immerhin fast vier Jahre älter als das iPhone mit noch heute durchaus konkurrenzfähiger Hardware (superscharfes Display mit zweieinhalb mal höherer Auflösung als das iPhone zum Beispiel, genug Rechenpower für DivX in voller PAL- oder NTSC-Auflösung...), einem damals konkurrenzlos guten mobilen Webbrowser (sogar mit Flash-Unterstützung), einer Menge guter Ansätze (zugegebenermaßen nicht überall ausgereift), seinerzeit spottbillig unter die Leute gebracht - und dann aufgegeben. Nachfolgegerät? Nada. MIDs und iPhone könnte man ein Stückweit als Nachfolger sehen. Aber eben erst jetzt, dazwischen vier Jahre Pause.

Ähnlich könnte man argumentieren für die gesamte Geräteklasse HandheldPC - immer im Hinterkopf behalten, was seinerzeit technisch machbar war zu einem vertretbaren Preis. Auch Apple ist vor Jahren mit dem innovativen Newton auf die Nase geflogen. War damals die Zeit einfach noch nicht reif für Mobile Computing abseits verkrüppelter PIM-Lösungen?

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 07.08.2008 11:47
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scops
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ja das war damals vorallem bei newton zu früh...
für den newton fehlte das mobile funknetz (wlan/gprs/umts)... ab Newton 2000/2100 war die geräteklasse super... aber ohne internet/netzwerk konnte das gute stück nicht viel mehr als ein palm... und die waren wesentlich günstiger.

einen 2000er habe ich noch im keller rumliegen (leider ohne akku -.-)... die teile waren net schlecht.

einen sig3 konnte ich leider bis jetzt nie ausprobieren... in asien gibt es aber einige geräte in der klasse oder? schade war beim sig3 nur das nicht flashbare rom... somit hängt man mit CE 4.1 fest.


alles in allem; zu früh warn sie dran.

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Old Post 07.08.2008 12:38
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polymering
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Lightbulb Der Sigmarion ...

... ist ein schönes Beispiel dafür, was sich unter CE alles machen liesse.

Die HPC waren vielleicht nicht als solche zu früh, die Zeit war noch nicht reif für den Stückzahlen bringenden Privatanwender.
Der HPC war an die Geschäftskunden adressiert und als mobiles Zusatzgerät zum Desktop-PC konzipiert. Ohne den, mit MS-Office installiert, konnte man mit den Geräten wenig anfangen.

Das sähe jetzt ganz anders aus, die "Netbooks" sind absolut autark und ein weiterer Rechner wird zu ihrem Betrieb nicht benötigt - das müsste auch für CE-Geräte machbar sein.

Dann wären sie auch wieder da - wem würden nicht die Vorzüge eines Subnotebooks einleuchten, dass nicht booten müsste und bequem mit einem Stift bedient werden könnte!

Gruss
polymering

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Old Post 07.08.2008 13:41
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scops
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nun darum sagt mir das cowon gerät so zu... mini-usb-tasta ran und fertig ist der hpc mit aktuellem system

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Old Post 07.08.2008 16:45
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martinohofer
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hallo miteinander

muss mich auch mal einklinken, wenn schon das iphone wiederkommt ;-)

ich habe selber eins (1. Gen), ich hab so ziemlich alles tastaturbasierte vorallem aus der pocketPCwelt im Echttest gehabt, ein EEE PC 900 leistet mir auch gute dienste, also ich kann das zeug vorallem aus businessusersicht und tatsächlicher Erfahrung im Alltagseinsatz vergleichen

ich glaub jürgen hat das argument gebracht, dass das OS entscheidend ist, und nicht der Prozessor alleine
was hat denn nicht zB HTC in den letzten Jahren nette, aber einfach schnarchlangsame Geräte rausgebracht- und genau deshalb weinen wahrscheinlich viele den Jornadas oder
Psions nach, weil die waren einfach deutlich flotter in vielen Bereichen

das Iphone ist vorallem:

-praktisch für Internet unterwegs, vorallem mit dem grossen Display, Safari ist echt ein Quantensprung

-Sexy in den Anwendungen (Palm hat doch auch Jahrelang gegen die Ipaqs verloren, weil halt kein Farbdisplay eingebaut wurde (wie bei Psion) und einfach vergessen wurde, dass auch Managertypen mit der Bereitschaft, viel Geld für PDAs etc auszugeben, mit Ihren Spielzeugen nicht hinterherhinken wollen und zB die Bilder Ihrer Kids elektronisch herzeigen wollen...
Apple ist halt wieder mal als erster da, die Zwangsflatrates passen auch zum Thema Webnutzung unterwegs, und das funktioniert halt auch wirklich mit dem Ding!

-und nebenbei kriegt man sicher den Standard für MP3 Player und ein gut brauchbares Telefon dazu...

-Und trotzdem: texte schreiben will ich drauf nicht, das kann jeder Joranda oder sonstige HPC wesentlcih besser

wenn Apple, die Gerüchtekammer kocht eh, dem Ding eine Tasttur verpasst um damit gegen die Blackberrys dieser Welt anzutreten, schaut da ganz anders aus
und OS X macht sicher auch die restlichen notwendigen Produkte für das Übersmartphone möglich
hoffen wir mal...
ich bin jedenfalls gespannt

lgh

Martin

BTW: wenn Apple das Airbook mit dem EEE PC "poppen" lassen würde, und daraus ein max 10 Zoll Macbook mit Flashsspeicher rauskäme. wäre mir zB der Kaufpreis wurscht, ich wäre immer Zielgruppe
das wärs quasi ;-)

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Old Post 07.08.2008 18:49
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polymering
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Question Verständnisfrage, ...

... mal wieder.

Die HTC-Gerätschaften unter WM5/6 sind auffallend langsam, wenn die "Kontakte" angezeigt und durchsucht werden sollen. Bis 300-500 Einträgen ist das noch erträglich, darüber hinaus nur noch ärgerlich.
Ist das beim iPhone besser???

An das Tastatur-"i" glaube ich nicht wirklich, es müsste dann schon so ein Schiebe-Klapperatismus werden, oder?

(Am Rande: Du hattest mal die Frage gestellt, wieso der One A110 2,5 Minuten zum Boot braucht. Die Komprimierung des Dateisystems ist nur ein Grund, ausserdem ist bei One gepfuscht worden: Zwei verschiedene Energieverwaltungen werden im Ausgangszustand standardmässig geladen. Bis die sich darauf geeinigt haben, wer am Leben bleiben darf und wer wieder abschaltet werde muss, vergeht eine ganze Minute. Mit 1,5 Minuten Bootzeit ist das Gerät jetzt etwa so lahm, wie für Ubuntu bekannt.)

Gruss
polymering

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Old Post 07.08.2008 20:31
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martinohofer
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Hallo Polymering...

HTC Geräte sind nach wie vor Temposeitig eine Katastrophe, vorallem wenns um die Kontaktdatenbank geht

Ich habe durchschnittlich um die 1200 Kontakte mit vielen Detailinfos im Gerät gespeichert, das ist bei WM5 Geräten immer ein Problem gewesen

Aber auch der Joranda war da nicht grad happy ;-)
Das I-Phone 1 kann ja nur durchscrollen, das geht aber mit der gleichen Menge Daten ganz zügig.
Ich hab noch nicht die Software V2 draufgespielt wegen diverser Bugs, da gibts aber dann eine Suche, aber da fehlt mir noch der Erfahrungswert im Echtbetrieb.

Zum Vergleich; mein aktuelles Hauptgerät ist ein SE P1i, das braucht zwar 2, 3 Sekunden zum Kontakte starten, dann ist aber alles ruck zuck gefunden
Bei einem Nokia E61, E61i wars ähnlich, ist aber beim Syncen eine Katastrophe
Beide Symbian teile können nur Vor oder NAchnamen suchen, alles andere braucht hacks, beim SE hab ich noch keinen passenden gefunden

Outlook 2003 braucht 2- 4 Sekunden, mein aktuell schnellstes Teil ist ein Mac (Macbook 13", Dualcore), da gibts keinerlei Wartezeiten
Oder suchen mit Google desktop, das schlägt Outlook natürlich auch ;-))


Zur Tastatur:
seh ich genauso, aber ich glaub dran !
(oder eben an den Mini Mac Portabel..)

Zu One: danke für die Infos !

lG

Martin

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Old Post 08.08.2008 15:10
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Jürgen Rothberger
BOFH

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Hi Martin,

quote:
Original geschrieben von martinohofer
ich glaub jürgen hat das argument gebracht, dass das OS entscheidend ist, und nicht der Prozessor alleine

Ich war's nicht, der diese These aufgestellt hat, ich halte sie sogar für gewagt im Moment, weil
  • das iPhone, wie scops schon geschrieben hat, mit außergewöhnlich guten Hardware-Komponenten bestückt ist, die einen Vergleich erschweren. Nun ist es andererseits ja nicht so, daß HTC & Co. nicht auch eine derart leistungsfähige Hardware-Plattform hätten hinstellen können. Da spielt aber wohl eine Rolle, wie das Mobilfunkgeschäft im allgemeinen und der Verkauf von Smartphones im besonderen laufen: HTC ist immer noch in erster Linie Auftragsfertiger und baut nach Kundenwunsch zusammen - nicht Endkundenwunsch, sondern Wunsch insbesondere der großen Mobilfunkbetreiber, die zum überwiegenden Teil die Geräte (subventioniert) an den Endnutzer verkaufen. Es gab da mal böse Gerüchte, die Mobilfunkbetreiber würden explizit schwachbrüstige Prozessoren ordern, weil die nicht in der Lage seien, VoIP am Smartphone zu ermöglichen...
  • das iPhone im Gegensatz zu zum Beispiel Windows Mobile nur begrenzt Multitasking betreibt. D.h. einige unabdingbare Systemdienste laufen im Hintergrund (zwangsläufig, sonst wären Telefonie, Kurznachrichten etc. nicht möglich), die ressourcenhungrigen Dickschiff-Applikationen allerdings laufen exklusiv im Vordergrund und müssen sich CPU-Zeit und Speicherressourcen nicht miteinander teilen. Wie das dann z.B. mit einer Navi-Software laufen soll, ist mir ein Rätsel.

quote:
Original geschrieben von martinohofer
die Zwangsflatrates passen auch zum Thema Webnutzung unterwegs, und das funktioniert halt auch wirklich mit dem Ding!

Da hab' ich damals nur den Kopf geschüttelt, als das erste iPhone rauskam - im Jahr 2007 ein High-End-Mobiltelefon auf den Markt zu bringen ohne UMTS? Das kann sich eigentlich nur Apple erlauben... Inzwischen hat Apple-Frontman Steve Jobs ja seine ursprüngliche Ansicht revidiert, EDGE wäre schnell genug und WLAN gebe es an jeder Ecke. Mit HSDPA macht das Surfen unterwegs richtig Spaß! Allerdings sollte man's wirklich nicht ohne großzügig dimensioniertes Datenpaket angehen, gerade beim iPhone. In einem anderen Forum jammern aktuell die Nutzer gecrackter iPhones, weil einer der vier deutschen Netzbetreiber gerade eine automatische APN-Korrektur implementiert hat und damit das iPhone in diesem Netz praktisch ständig online ist, ob man will oder nicht...
quote:
Original geschrieben von martinohofer
OS X macht sicher auch die restlichen notwendigen Produkte für das Übersmartphone möglich

Dazu hatten wir eigentlich schon einen Thread: Apple limitiert die Möglichkeiten externer Entwickler im Moment so stark, daß zumindest mir etliche essentielle Anwendungen auf dem iPhone auf Dauer fehlen.
quote:
Original geschrieben von martinohofer
wenn Apple das Airbook mit dem EEE PC "poppen" lassen würde, und daraus ein max 10 Zoll Macbook mit Flashsspeicher rauskäme. wäre mir zB der Kaufpreis wurscht, ich wäre immer Zielgruppe

Apple hat bei mir einen schweren Stand. Ich müßte meine Infrastruktur zu sehr umbauen, um Apple-Produkte sinnvoll einsetzen zu können. Warum sich ein iPod (oder iPhone) zum Beispiel nicht wie jeder andere handelsübliche MP3-Player einfach über USB verbinden und auf Dateisystemebene betanken läßt, verstehe wer will. Nur zu diesem Zweck iTunes zu installieren (mittlerweile, wenn ich das richtig verstanden habe, sogar zwangsweise auch Safari) ist in meinen Augen Overkill. Dar Datenaustausch zwischen meinem Mac mini und Windows war auch nicht gerade trivial, zudem stehen etliche meiner mobilen Anwendungen unter MacOS nicht zur Verfügung, nicht mal ein annähernd ausreichender Ersatz. Die Zusammenarbeit zwischen Windows und Linux ist zwar auch nicht gerade trivial, aber da sehe ich wenigstens halbwegs Land. Nee, für mich nichts also...

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 11.08.2008 10:27
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Jürgen Rothberger
BOFH

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Re: Re: Was haltet Ihr ...

quote:
Original geschrieben von Jürgen Rothberger
Seitens Microsoft gibt's für diese neuen* Geräteklassen nichts. Vista ist zu ressourcenhungrig für die Netbooks, Windows Mobile zu schwachbrüstig für die MIDs (was nicht heißt, daß man's mal versuchen könnte wie Sharp mit dem EM-ONE).

Seltsam, seltsam: Die Linuxer selber befürchten auf dem Markt der Netbooks eine bittere Niederlage gegen Microsoft

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 11.08.2008 10:57
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polymering
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Lightbulb Wieso seltsam?

Wer sich mit einem speziellen Gerät vom Markt abheben will ohne dass es in der Herstellung gleich ins Geld geht, hat nur die eine Option: Das Bedienkonzept muss als Alleinstellungsmerkmal in den Vordergrund gerückt werden. Beispiele EeePC (eee = Alles easy) oder das iPhone (Alles "i" ?).

Das geht, indem man sein OS selbst bastelt (iPhone) oder mit Linux.
Linux ist da zunächst der einfachere Weg, da die Oberfläche leicht zu modifizieren ist und der Unterbau eher zusammengekürzt als erweitert werden muss. Typischerweise gehen Apple und Asus sehr restriktiv mit den kundenseitig möglichen Erweiterungen um - was sich nicht installieren oder adaptieren lässt, kann das System eben nicht durcheinander bringen.

Nun haben sich die Netbooks aus der Komplettgerät-Ecke in Richtung Standard-Notebook entwickelt. Kunde verlangt jetzt plötzlich, dass Kompatibilität zu anderen eigenständigen Techniken gewährleistet ist - z.B. Kommunikation mit Handys. Das war´s dann für Linux auf Netbooks.

Der Kostendruck hat auch nachgelassen: Ob man nun aus Billigkomponenten ein Standard-Notebook oder ein sog. Netbook zusammenbastelt, läuft auf vergleichbare Kosten hinaus. Ich habe den Eindruck, dass der Preisverfall der Standard-Notebooks durch die Netbooks nicht beschleunigt, sondern aufgehalten wird. Das Betriebssystem gibt es überall fast geschenkt - M$ zeigt sich ungewohnt grosszügig.

Betrachtet man bestehendes Angebot und Neuerscheinungen, scheint Linux aus dem Netbook-Geschäft schon verdrängt.

Für 400€ wollte ich auch kein Gerät mit eingeschränkter Verwendung haben und die 10% Aufpreis für XP einfach bezahlen.

Gruss
polymering

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Old Post 11.08.2008 15:24
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Jürgen Rothberger
BOFH

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Hardware: kein HandheldPC mehr im Einsatz, stattdessen aktuell Blackberry, Windows Phone und Android

Naja, diese Argumente haben die Linuxer nicht ins Feld geführt... Die befürchten offenbar in erster Linie, bei technischen Neu- und Weiterentwicklungen nur in zweiter Reihe zu stehen, was den Informationsfluß betrifft, und dadurch zwangsläufig ins Hintertreffen zu geraten, weil sie erst mit Verspätung anpassen können. Interessanterweise hatten wir doch genau das Microsoft attestiert, nämlich für diese Netbooks eigentlich nicht's passendes parat zu haben...

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 12.08.2008 06:59
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polymering
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Lightbulb Genau das ...

... ist doch schon passiert.

Wir hatten hier im Forum doch jemanden, der seinen EeePC 701 gegen den 900 eingetauscht hat, weil unter Linux keine Handyverbindung herzustellen war.

Der ursprünglichen Zielgruppe für den Eee wäre das egal gewesen. Die Entwicklung läuft aber in Richtung Subnotebook mit entsprechendem Nutzerkreis.
Linux wurde eben von den Handyherstellern noch nie unterstützt. Solange es um Desktop-Anwendungen ging, mochte das noch angehen. Für Subnotebooks ist das tödlich.

Microsoft hat immer noch nichts für speicherarme Netbooks mit lahmer CPU - die gibt es aber auch nicht mehr.

Gruss
polymering

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Old Post 12.08.2008 07:28
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AndiF
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Re: Genau das ...

quote:
Original geschrieben von polymering
Wir hatten hier im Forum doch jemanden, der seinen EeePC 701 gegen den 900 eingetauscht hat, weil unter Linux keine Handyverbindung herzustellen war.


Vielleicht sollte es eher heißen "weil er kene Möglichkeit gefunden hat..."
Gerade für den Eee PC gibt es ein paar einfache Möglichkeiten entweder über ein USB-Kabel oder - mit einem BT-Stick - über Bluetooth ins Internet zu kommen.
Scheitern tut das Ganze meistens daran, daß User eine Lösung suchen, die "genauso wie bei Windows" aussieht
Da fällt mir dann nur das ein

__________________
Grüße
Andreas

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Old Post 12.08.2008 19:04
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polymering
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Wink BT ...

... geht - z.B. unter Ubuntu mit dem One A110. Wird beim EeePC nicht einfacher sein.

War eine schöne Bastelei, an der bestimmt nicht jeder Spass hat!

Ich habe erst seit ein paar Wochen einen Tux-Rechner (und was für eine Krücke ...) - schon witzig das ...


Gruss
polymering

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Old Post 12.08.2008 22:05
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Jürgen Rothberger
BOFH

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Re: Re: Genau das ...

quote:
Original geschrieben von AndiF
Gerade für den Eee PC gibt es ein paar einfache Möglichkeiten entweder über ein USB-Kabel oder - mit einem BT-Stick - über Bluetooth ins Internet zu kommen.

Du meinst "einfach" im Sinne von dem hier...
quote:
Original geschrieben von AndiF
Da fällt mir dann nur das ein

...also konkret diese Passage:
quote:
Original geschrieben von orthodoxer Linux-Bibel
Linux ist tatsächlich erfreulich einfach zu benutzen. Wirklich. Es ist wirklich einfach zu benutzen. Der Grund, warum es nicht so wahrgenommen wird? Weil der Ausdruck "einfach zu benutzen" so weit deformiert wurde. Im alltäglichen Sprachgebrauch heißt "einfach zu benutzen" heute "es ist einfach etwas zu tun, ohne vorher zu wissen, wie es zu machen ist". Aber das ist nicht wirklich "einfach zu benutzen", oder?

Doch, ist es.

Danke für den Link, da wird mir einiges klarer, worüber ich bisher immer verwirrt den Kopf geschüttelt habe.

"Einfach zu bedienen" heißt genau das, was es aus Sicht des zitierten Autors offenbar nicht heißt: Ohne stundenlanges Studium einer Bedienungsanleitung sofort bedienen können, ohne stundenlange sorgfältigste vorbereitende Maßnahmen sofort in Betrieb nehmen können.

Es mag angehen, daß ein hochpräzises wissenschaftliches Spezialmeßgerät erstmal aufwendig aufgebaut werden muß, daß die Stellfläche absolut plan zu sein hat, daß die Umgebungstemperatur bei exakt blabla Grad Kelvin liegen muß, die Luftfeuchtigkeit bei blabla Prozent und was weiß ich noch alles. Es mag angehen, daß dieses Instrument nur mit kryptisch beschrifteten Bedienelementen ausgestattet ist, die ein Anwender nur dann sinnvoll und effizient benutzen kann, der vorher ein paar Semester des jeweiligen Fachstudiums absolviert hat, dem deshalb die kryptischen Bezeichnungen etwas sagen. Aber wir reden hier nicht von einem hochpräzisen wissenschaftlichen Spezialinstrument, Herrgott nochmal! Wir reden von Computern, die mittlerweile so alltäglich sind wie Videorekorder oder Kaffeemaschinen! Daß so ein Ding zunächst mal überhaupt funktionieren muß, bestreite ich ja gar nicht. Mindestens genauso wichtig ist aber, daß der Anwender schnell, einfach, intuitiv die gewünschte Funktion aufrufen kann.

"Einfach zu bedienen" heißt aus meiner Sicht: intuitiv benutzbar bei möglichst geringem Lernaufwand. Die Kommandofolge "d5d" zum Markieren von fünf Zeilen mag dem Kundigen schneller von der Hand gehen, fünfmal eine Pfeiltaste zu drücken und dabei eine Markier-Taste gedrückt zu halten ist aber eingängiger, schneller zu lernen und deshalb einfacher. Noch einfacher geht's ganz klar über ein kombiniertes Zeige-und-Eingabe-Werkzeug wir Maus oder Touchscreen, auch klar...

Stichwort Lernaufwand: Ganz komm' ich um den nicht herum, völlig klar - z.B. welche Taste benutzen zum Markieren? Vermiest wird mir das Erfolgserlebnis beim Lernen aber garantiert dann, wenn ich das eben Gelernte nur bei diesem einen speziellen Werkzeug anwenden kann, ein anderes Werkzeug mit im Prinzip sehr ähnlicher Funktion sich aber komplett anders bedient und mich deshalb zwingt, ganz von vorne anzufangen mit dem Lernen. Nur weil der Schöpfer des User Interfaces sich gedacht hat, so sei's "einfacher", und kein wie auch immer gearteter Styleguide ihn zwingt Standards einzuhalten.

Ich seh' schon, bei mir ist Hopfen und Malz verloren, ich werde nie ein "guter" Linuxer...

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 13.08.2008 12:20
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Talking Einfach ...

... ist auch bei Windoofs nichts - im Sinne von wirklich so einfach, dass selbsterklärend.

Nach 20 Jahren DOS/Windows hat man sich aber daran gewöhnt, nach einer Einstellung zuerst da zu suchen, wo sie der gesunde Menschenverstand zuletzt vermuten würde.

Für die Neulinge gibt es die vorinstallierten Systeme mit Recovery-Partition ohne Betriebssystem-CD (könnte sowieso keiner was mit anfangen). Hardware wird mit quietschbunter Installations-Software geliefert, die ein paar Treiberdateien kopiert und sonst nichts - manchmal klappt´s damit sogar.

Die Foren, auf denen Windows-Probleme diskutiert werden, sind trotzdem nicht zahlenmässig weniger und weniger frequentiert als die von Linux - meist sind auch dort die Fragen ganz trivial. Auch bei Windows kann also noch an der Benutzerfreundlichkeit gearbeitet werden.

Je weniger man vom Betriebssystem sieht, um so besser für den Anwender. Den interessiert das auch gar nicht - deshalb vielleicht das Geschrei über die vielen Rückfragen bei Vista, die als Belästigung empfunden werden (obwohl das Sicherheitskonzept noch zu den wenigen brauchbaren Neuerungen zählt).

Meine ersten Erfahrungen mit Linux:
Absolut unkompliziert und selbsterklärend in der Bedienung. Hilfsprogramme zur Einbindung von speziellen Gerätetreibern gibt es auch, die könnte man ja benutzen - gäbe es die Treiber.
Das ist natürlich unabhängig vom Betriebssystem. Ob ich keinen Vista- oder keinen Linux-Treiber habe, ist letztendlich egal.

Wer mit CE/.NET zurecht kommt, dürfte sich bei Linux eher erholen.

Also: Linuxtreiber vom Gerätehersteller und der Vorteil, den Windows zur Zeit noch hat, ist Geschichte.


Gruss
polymering

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Old Post 13.08.2008 13:52
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Jürgen Rothberger
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Re: Einfach ...

quote:
Original geschrieben von polymering
... ist auch bei Windoofs nichts

Hab' ich auch nicht behauptet. Niemand, der noch halbwegs klaren Verstandes ist, würde behaupten, in Sachen intuitive Benutzerführung liege nicht noch allerhand im Argen. Bei allen Betriebssystemen, bei allen großen Applikationspaketen. Unbestreitbar gibt's auch überall Fortschritte. Ubuntu etwa empfand ich als riesigen Fortschritt für Linux...

...aber ich war ehrlich überrascht, daß tatsächlich jemand auf den perfiden Gedanken gekommen ist zu behaupten, "wenn Du unsere tolle, einfache, intuitive Benutzerführung noch nicht kapiert hast, dann hast Du einfach noch nicht ausgiebig genug in unserer zigtausend Seiten umfassenden Bedienungsanleitung geschmökert" .

__________________
Gruß
Jürgen

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Lightbulb Da ...

... hat Du natürlich recht.

Diese Haltung mancher (vieler?) Tuxe in den Foren ist der Verbreitung des Betriebssystems absolut nicht förderlich.
Der Missionseifer wirkt oft schon komisch und auf Gerätehersteller wahrscheinlich sogar abschreckend.

DOS/Windows waren sicher nicht perfekt, aber immerhin gut genug, innerhalb 20 Jahren unseren gesamten Alltag umzukrempeln.

Und wenn es die Unix-Server nicht gäbe, würde sicher so manche Mail im Nirvana enden.

Kurz: Wir streiten und hier auch nicht mit jemandem herum, dem Epoc/Symbian besser gefällt als CE (z.B.).

Gruss
polymering

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Old Post 13.08.2008 15:45
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AndiF
Moderator

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Natürlich ist es so, daß es - wie übrigens auch in anderen Bereichen - bei den Linux Usern gewisse sektiererische Tendenzen gibt. Manch einer will anscheinend gar nicht, daß so viele andere das System nutzen (da wäre man ja nichts besonderes mehr ) und verhält sich dementsprechend.
Da dieser Typus häufig auch zu den Zeitgenossen gehört, die am lautesten ihre Meinung vertreten, mag ein falscher Eindruck über die gesamte Szene entstehen.
Aber mal wieder zurück zum Thema:
nach meiner Erfahrung läßt sich Linux so einfach konzipieren, daß selbst Computeranfänger damit umgehen können. Ein Beispiel ist für mich der Eee PC. Wenn nun aber gerade die in der Kindheit notorisch unbefriedigten Legobauer sich so ein Gerätchen zulegen, sind sie in der Regel nicht interessiert an der einfachen Benutzung, sondern wollen basteln und Probleme lösen (die sie z.T. selbst erst mal verursachen müssen...)
Oder, was noch schlimmer ist, sie versuchen aus dem Gerät etwas anderes zu machen, als es eigentlich mal gedacht war und schimpfen dann auf den "Mist", wenn das nicht klappt.
Ich arbeite in der Regel mit einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation etc. aber nicht mit dem Betriebssytem (nutze aber mehrere). Von ein bißchen Fassadenkosmetik abgesehen, sieht für mich Open Office auf dem PC, Mac oder Eee PC gleich aus und bedient sich auch so.

Wichtig ist für mich, daß das ganze gut bedienbar bleibt!

__________________
Grüße
Andreas

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Old Post 13.08.2008 18:09
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polymering
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Wink Richtig!

Wenn man sich ein vorinstalliertes System kauft, bekommt man bei Linux vom Betriebssystem weniger mit als bei Windows. Das ähnelt dann sehr CE bis HPC 2000 - bloss dass die Anpassung an persönliche Bedürfnisse bei Linux noch leichter fällt - bei dem umfangreichen Softwareangebot mit automatisierter Installation kann ja kaum noch was passieren und zur Not gibt es ja die Recovery als Hard-Reset.

Gerade für jemanden, der nur eine mobile Schreibmaschine mit Mail und Internetzugang braucht, ist ein Linux-Subnotebook sicher eine gute Wahl.
Man kriegt das System auch kaum kaputt - durchaus ein Vorzug für den "Anwendertyp".
Wieso das oft zu Glaubensfragen stilisiert wird - schon möglich, dass die Linux-Pioniergeneration ein "kindgerecht" konfiguriertes System gar nicht so sehr schätzt.

Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn Technik einfach nur funktioniert.

Gruss
polymering

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Old Post 13.08.2008 19:24
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martinohofer
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hallo andi, jürgen, polymering- adressiere das mal an Euch weil ich ein paar punkte im thread einfach nicht so stehen lassen kann ;-)
ich bin der linux-newbie, der den 701er Xandros eee wieder abgegeben hat- Grund: ich wollte einfach unterwegs arbeiten können ohne meine wlan box mitnehmen zu müssen ;-))))
weiß jetzt nicht wer das von Euch gesagt hat, aber das Thema, dass Linux von den Mobilherstellern nicht unterstützt wird, ist eben genau der Grund, dass die EEEs auf Ebay wieder gehäuft auftauchen IMHO
aber ich bat auch meinen Mobilprovider um Hilfe, simple Antwort: Linux wird von uns nicht unterstützt und damit aus
aber das thema es muss aussehen wie windows ist mir ein bisserl zu "billig" und simplifiziert...
ich bin echt kein windows aber nutze es halt seit jahren weils halt häufig ist, bin mit dem mac viel zufriedener und mir einfach der einschränkungen der verschiedenen systeme bewusst
aber wenn man zb xandros so herrichten kann, dass das einrichten eines wlans in 1, minuten erledigt ist, wär doch irgend eine simple form eines modemskripts, auch nicht zuviel verlangt, oder ?
nix ala windows, das win-tool ist grottig, aber: es funktioniert, ich schreib grad auf meinem eee mit einer handy-hsdpa-modemverbindung
wie gesagt, ich habs mit 2 guten technikern nicht geschafft, das teil zum laufen zu bringen, xandros ist zwar nett, aber auch unter x- affinen technikern alles andere als standard, und wenns ein profi in 15 min nicht schafft, dann hab ich echt keinme lust drauf, mich weiterzuspielen
da hat dann das thema windows, besserer screen, mehrs speicher für 100 E mehr doch wesentlich mehr "sex" gehabt...
ich spiel mich gern mit technischen dingen, sonst hätt ich a) nichtsoviel zeug in meiner handheld und handysammlung b) nicht psions, hpcs etc genutzt
aber internet soll funktionieren, irgendwelche syncs etc die nicht laufen und die nicht im datenblatt stehen: ok
thunderbird, firefox und openoffice funktionieren auf allen 3 grossen plattformen, das ist genau das thema, das zeug brauch ich zum arbeiten, alles andere ist "spielerei"
aber, ohne internet ists halb so lustig, und wlan gibts eben bei uns in ö wahrlich nicht an jeder ecke...
also; modem nötig- und wenn das nicht geht, showstopper
wenn das argument kommt, mit USB Modem gehts eh: ich will nicht immer karte umstecken, das macht auch keinen spass, das handy hat einen datentarif, und das solls dann eben auch sein B-)
und auch wenn ich einige tolle linuxleute kenne. den vorwurf, dass da manche ziemlich überheblich sind, muss man genau so gelten lassen wie das umgekehrte argument, dass die dodeln die linux als gratiswindows wollen, auch nicht leicht zu ertragen sind...
lg

martin

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Old Post 13.08.2008 20:55
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polymering
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Smile Hallo martinohofer,

kein Problem damit, dass jemand ein Gerät wieder abgibt, wenn er es nicht gebrauchen kann - macht jeder so.

Und dass mache Dinge sich mit Linux nur schwer oder vielleicht auch noch gar nicht machen lassen, das kennt man auch von anderen Betriebssystemen. Die Liste dessen, was unter CE/.NET nicht funktioniert, ist lang.

Der Xandros-EeePC ist hinsichtlich Erweiterbarkeit auch so ziemlich das Allerletzte. Der von meinem Sohn ist nach ein paar Wochen auf XP uminstalliert worden, mit diesem Asus-Krüppellinux war beim besten Willen nichts anzufangen und mit XP läuft der sehr gut.

Ich habe den A110 nur zum Spass gekauft - ich wollte schon immer mal mit Linux experimentieren, aber keinen unserer Rechner dafür platt machen. Mein altes Notebook hätte sich zwar angeboten, aber auch Ubuntu kann mit meiner WLAN-Karte nichts anfangen - da ist es mir ähnlich ergangen wie Dir - kein Linux, weil es nicht geht oder ich es mit meinem Kenntnisstand wohl auch kaum hinbekommen hätte.

Dass sich der A110 nun als viel brauchbarer erwiesen hat, als ich erwartet habe, ist meine positive Überraschung und nicht auf anders gelagerte Anwendungsfälle übertragbar. Wenn ich ein Netbook wirklich gebraucht hätte, hätte ich mich natürlich auf die sichere Seite gelegt und es mit Linux gar nicht erst versucht.

Gruss
polymering

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Old Post 13.08.2008 21:46
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Jürgen Rothberger
BOFH

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Hardware: kein HandheldPC mehr im Einsatz, stattdessen aktuell Blackberry, Windows Phone und Android

Noch was Neues: UrbanMax

Wem bisher die UMPCs nicht zusagten wegen fummeliger Texteingabe, auch nicht die Netbooks wegen doch beträchtlicher Größe, und auch nicht die MIDs wegen fehlender Größe , dem bietet Intel jetzt was Neues: UrbanMax nennt Intel eine neue Geräteklasse, die wohl so eine Art Kreuzung zwischen UMPC, Netbook und MID werden soll. Wer sich darunter nun so gar nichts vorstellen kann, sollte sich den HTC Shift ansehen, den Windows Mobile-Teil dabei weglassen - et voila! War zumindest mein erster Gedanke beim Blick auf die ersten Bilder...

Sei's drum. Festzuhalten bleibt, daß die Industrie mehr und mehr auf Mobile Computing setzt, daß langsam der Variantenreichtum der alten HandheldPCs erreicht wird, und daß jetzt nur noch so Kleinigkeiten wie Instant-On und lange Akkulaufzeit fehlen, bis ich hier wirklich den Laden zumache .

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 20.08.2008 09:07
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AndiF
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Re: Noch was Neues: UrbanMax

quote:
[i]
Sei's drum. Festzuhalten bleibt, daß die Industrie mehr und mehr auf Mobile Computing setzt, daß langsam der Variantenreichtum der alten HandheldPCs erreicht wird, und daß jetzt nur noch so Kleinigkeiten wie Instant-On und lange Akkulaufzeit fehlen, bis ich hier wirklich den Laden zumache . [/B]


Die lange Akkuzeit dürfte bald erreicht sein, wenn ich mir den Eee PC 901 anschaue...

__________________
Grüße
Andreas

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Old Post 21.08.2008 08:54
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Alle Zeitangaben in ME(S)Z. Es ist 23:45 Uhr. Neues Thema erstellen    Antworten
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