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Jürgen Rothberger
BOFH

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Weg vom PDA, hin zum Subnotebook?

Hi zusammen,

stückweise gab's die Diskussion immer wieder, zumeist aber bezogen auf einzelne Facetten des Themas, auf einzelne technische Neuerungen. Jetzt starte ich mal einen neuen Thread mit der hypothetischen Frage: Was müßte ein Subnotebook mitbringen, damit Ihr dem HandheldPC bzw. PDA den Rücken kehrt?

Anlaß für mich ist ein Bericht im Heise-Newsticker zur gerade laufenden IDF, auf der Intel seine Roadmap für neue Mobile-Prozessoren skizziert hat: Immer sparsamer sollen Intels x86-Prozessoren werden. Schon in einem halben Jahr nur noch halb so viel Strom brauchen wie die aktuellen Ultra-Low-Voltage-CPUs. Bis 2008 soll der Strombedarf gar auf ein Zehntel sinken. Das bedeutet, daß schon bei ansonsten unveränderter Technik die Akkulaufzeit von Notebooks sich deutlich erhöhen würde - und die Entwicklung bleibt ja auch bei den anderen Komponenten nicht stehen.
Wir erinnern uns: Intel hat sich erst kürzlich vom XScale getrennt; ähnlich hat sich ja auch Konkurrent AMD ausgerichtet durch den Abschiede von den Alchemy-Prozessoren. Intel ist Mit-, wenn nicht Hauptinitiator der Idee eines Ultra-Mobile-PC - von dem wir übrigens noch weit entfernt sind, die heute als UMPC verkauften Geräte genügen Intels Ansprüchen bei weitem nicht.
Ein Subnotebook, das vier, fünf Stunden Laufzeit hinbekommt, das beim "Einschlafen" seinen Speicherinhalt geschickt in einem Flash-Speicher sichert und tatsächlich binnen zwei, drei Sekunden einsatzbereit ist, ein Gerät, das ein ganz normales Desktop-Betriebssystem fährt und auf dem alle Programme laufen, die auch der Schreibtischrechner zu bieten hat - das wäre doch was, oder? Tja, wie schnell würde ich da wohl umsteigen? Spannende Frage...
Intel jedenfalls stellt sich ja offenbar vor, daß ich darauf wirklich nur ungeduldig gewartet hab'. Daß mindestens der klassische PDA von sowas abgelöst wird in absehbarer Zeit. Daß kein Mensch mehr ARM, MIPS und Co. braucht für Mobile Computing. Hmmm.

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 28.09.2006 21:11
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Electron
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Re: Weg vom PDA, hin zum Subnotebook?

quote:
Original geschrieben von Jürgen Rothberger
Was müßte ein Subnotebook mitbringen, damit Ihr dem HandheldPC bzw. PDA den Rücken kehrt?
Hi Jürgen.

Gegenfrage: Was müßte ein Smartphone mitbringen, damit Ihr dem HandheldPC bzw. PDA den Rücken kehrt?

Eigentlich gibt es nur zwei Gruppen von mobilen Rechnern.

Das sind einmal die kompakten PDA's mit speziellen Betriebssystemen und eigenen Programmen, die man schnell und einfach mit einer Hand bedienen kann.

Und zum anderen die Laptops als vollständigen Desktop PC-Ersatz für unterwegs.

Die Geräte dazwischen sind nichts halbes und nichts ganzes. Sie können wegen zu kleiner Bildschirme und fehlender oder zu kleiner Tastaturen auf der eines Seite (Subnotebook) bzw. wegen zu großer Ausmaße auf der anderen Seite (Handheld PC) schon aus ergonomischen Gründen nur für Sonderfälle brauchbar eingesetzt werden.

Daher haben sich die Handheld PCs auch nicht durchsetzen können.
Und auch die UMPC's werden keine Abnehmer finden, wenn Microsoft oder Herr Linux nicht einheitliche Design-Richtlinien für die darauf lauffähigen Programme vorgeben, so daß sie auch mit einer maximalen Bildschirmauflösung von nur 800x600 Punkten und ohne Stift und ohne Tastatur bedienbar sind.

Im Bereich zwischen PDA und Notebook findet man daher eine Vielzahl an Embedded Devices.
Z.B. Geräte in der Form der heutigen UMPC's auf x86-Basis, auf denen meist nur eine Anwendung läuft, welche am Desktop PC einfach mit den Standard-Entwicklungssystemen speziell für das eine Gerät erstellt/angepasst wurde.

Solche Diagnose- und Steuergeräte für universelle Maschinen müssen mobil, schnell verfügbar und leicht programmierbar/aktualisierbar sein.
Ideal wäre hier z.B. ein System mit Windows XP Embedded.
Durch die geringen Systemanforderungen kann die Hardware klein demensioniert werden. Dadurch ergibt sich eine lange Batterielaufzeit.
Durch die HORM-Technik von XPe ist das System in drei Sekunden geladen und betriebsbereit. Ein Herunterfahren des Systems ist nicht erforderlich.
Da XPe kompatibel zu Windows XP ist, kann jeder dumme Softwareentwickler mit seinem Wunschentwicklungssystem beliebige Programme entwickeln oder es können Programme von Dritten verwendet werden.
Die Oberfläche des Systems und der Anwendungen lassen sich beliebig anpassen (große Schaltflächen, hoher Kontrast, usw).

Die Technologie steht schon seit langem bereit. Ihr müßt bloß genau definieren, was Ihr haben wollt. Die eierlegende Wollmilchsau wird es auch in zwanzig Jahren nicht geben.

__________________
Gruß Wolfgang

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Old Post 29.09.2006 02:12
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htefs
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Um ein wenig zur Diskussion beizutragen hier mein Statement:
Der wichtigste Punkt für mich: der ganze Spass muss bezahlbar sein. Wenn ich mir jetzt überlege, was ich damals für meinen Jornada 680 bezahlt habe, könnte ich mir heute noch in den A*** beissen. Für das Geld hätte ich locker schon ein Notebook der unteren Mittelklasse bekommen, hätte dann aber mit den Nachteilen (Größe, geringe Akkulaufzeit) aber auch den Vorteilen (alles läuft darauf, man kann alles mögliche daran betreiben, es gibt für alles Treiber, es wird immer dafür neuere Software geben) leben müssen.
Ich denke, der Preis ist der langsame Tod der HPC's und für eine aussterbende Rasse wird es irgendwann auch keinen Support mehr geben, selbst wenn sich ein paar Enthusiasten sehr darum bemühen. Preise kann man nur durch Massenproduktion oder großen Konkurrenzkampf runterdrücken. Beides wird es bei Handheld PC's wohl nie geben. Die Pocket PC's sind da besser dran. Die haben mit der Killeranwendung als Navigaionssystem den Sprung in den Massenmarkt geschafft. Man braucht sich auf der Strasse nur mal ansehen, wie viele Autos mit PDA-Halterung hinter der Frontscheibe rumfahren (ja, ich bin einer davon).
Wie oben schon angesprochen ist auch die Akkulaufzeit extrem wichtig für mich. Ich habe keinen Bock ständig nach Netzkabel und Steckdose suchen zu müssen. An die 8h Laufzeit des Joranda 680 kommt auch heute kaum ein Notebook ran.
Größe ist auch ein entscheidendes Merkmal. Ein Gerät für "unterwegs" sollte schon recht handlich sein. Aber wieder nicht zu klein. Gerade bei Geräten mit Tastatur sollte diese nicht so winzig sein, dass man sie nur unter Schmerzen verwenden kann. Die Tastatur vom Jornada 680 ist noch erträglich, für schnelles Schreiben mit 10 Fingern zumindest für mich nicht geeignet, aber mit etwas Übung erarbeitet man sich ein passendes System, dass man damit trotzdem gut klar kommt. Zumindest hab ich damit schon so manche lange eMail und so manchen Reisebericht geschrieben. Nun habe ich aber recht schlange Finger. Leute mit "Wurstfingern" (sorry) haben 100%-ig ein großes Problem mit der Tastatur.
Hatte ich schon erwähnt, dass ich auch eine Tastatur brauche?
Ein gutes Display mit wenigstens 800x600 Pixeln und paar bunten Farben ist auch ganz nett. Gerade wenn man unterwegs doch mal die Bilder der Digitalkamera "in groß" sehen will. Ausserdem passt dann auch etwas mehr auf den Bildschirm. Die 640x240 Pixel des Joranda 680 sind da manchmal sehr störend und man wünscht sich einen größeren Bildschirm. Die neueren Windows CE.NET HPC's haben ja soweit ich gesehen habe ja schon etwas höhere Auflösungen...
Was noch? Achja. Wie Wolfgang schon angesprochen hat, gibt es mit Windows XPe ja inzwischen eine gut funktionierende Alternative für Windows CE, die auch die Vorteile des "Instand On" bietet. Dass darunter auch alle 0815-Anwendungen vom "großen PC" laufen ist ein angenehmer Nebeneffekt, der sicherlich vielen Leuten die Arbeit erleichtern wird, zumal es dafür auch Software in Hülle und Fülle gibt.
Peripheriegeräte (USB-Stick, Speicherkarten-Leser, WLAN, Bluettooth etc.) sollte ansteckbar oder eingebaut sein. Bluetooth und USB-Host fehlt mir am Jornada 680 etwas...

Was ich nicht brauche:
*Einen superschnellen Grafikprozessor mit xMB Speicher, der mir die aufwendigsten 3D-Grafiken in Echtzeit auf den Bildschirm rendert. Ich will schliesslich nicht auf dem Ding zocken, sondern damit unterwegs arbeiten können.
*Eine hyperschnelle CPU. Wenn ich aufwendige Berechnungen machen lassen will, dann kann ich das auch auf dem "großen PC" zu Hause machen und Mersenne-Primzahlen oder Ausserirdische muss man nicht unterwegs suchen.
*CD/DVD-ROM/Brenner - kann man extern anschliessen.

Zum Abschluss hier nochmal meine Wunschliste:
-preiswert (weniger teuer als ein voll ausgestattetes Notebook)
-kleine Abmessungen
-bedienbare Tastatur
-Bildschirm mit wenigstens 800x600 Pixeln und >= 64K Farben
-lange Akkulaufzeit
-Betriebssystem mit "Instant On"-Funktion - keine langen Boot-Zeiten
-Software sollte kompatibel zum "Desktop"-Windows XP sein, damit auch programme von dort verwendet werden können
-USB-Host mit passenden Treibern für die meisten Peripheriegeräte (erübrigt sich, wenn die Treiber vom "großen PC" verwendet werden können)

Gruss, Helge

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Old Post 29.09.2006 09:01
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Jürgen Rothberger
BOFH

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quote:
Original geschrieben von Electron
Eigentlich gibt es nur zwei Gruppen von mobilen Rechnern. Das sind einmal die kompakten PDA's mit speziellen Betriebssystemen und eigenen Programmen, die man schnell und einfach mit einer Hand bedienen kann. Und zum anderen die Laptops als vollständigen Desktop PC-Ersatz für unterwegs.
Die Geräte dazwischen sind nichts halbes und nichts ganzes. [...] Die eierlegende Wollmilchsau wird es auch in zwanzig Jahren nicht geben.


Tja, die eierlegende Wollmilchsau ist genau das, was uns gerade die Smartphone-Hersteller zu verkaufen versuchen - siehe z.B. das gerade erst angekündigte Nokia N95 mit 5-Megapixel-Kamera, Navigationlösung mit eingebautem GPS, Walkman, Movieplayer und irgendwie auch noch ein bißchen Telefon. So reizvoll die Idee einer eierlegenden Wollmilchsau auf den ersten Blick ist, sie wird doch niemals richtig Eier legen, Milch und Wolle geben. Insofern geb' ich Dir völlig recht, das bekommen wir auch in 20 Jahren nicht.
Deine Abgrenzung der ultra-kompakten, ultra-eingeschränkten PDAs von Laptops und dem Zeug dazwischen andererseits teile ich so nicht ganz. Allein schon der Begriff "Laptop" beschreibt eine Geräteklasse, die höchst unterschiedliche Ausprägungen zeigt. Das selbe gilt für das Zeug dazwischen, insbesondere unsere innig geliebten HandheldPCs. Letztere vereinen (sieht man von ein paar Exoten ab) die Vorteile beider Welten: Instant-On und lange Akkulaufzeit des PDA, vollwertiges Arbeitsgerät mit großformatigem Display und Tastatur wie beim Laptop. Leider vereinen sie auch die Nachteile: Groß und schwer wie ein Laptop, angewiesen auf spezielle Software wie der PDA.
Was ich an meinen HandheldPCs so schätze, ist gerade das Dazwischen-drin-sein, wenn's nämlich um Größe und Gewicht geht. Klar ist ein klassischer PDA schön leicht und klein, paßt prima in die Hemdtasche. Andererseits ist er mir zu eingeschränkt, was die Arbeitsumgebung betrifft. Verpasse ich einem klassischen PDA ein Mindestmaß an Hilfsmitteln, um das Arbeiten komfortabler zu machen - etwas größeres Display, vor allem aber eine Tastatur - ist das Ding ruckzuck nicht mehr hemdtaschentauglich. Siehe MDA pro. Und dann bin ich ja eigentlich auch schon wieder an der unteren Grenze dessen, was das Größen- und Massenfrequenzband der HandheldPCs darstellt. Laptops andererseits schrumpfen zumindest hierzulande nur langsam. 95% dieser Geräte sind immer noch so groß und so schwer, daß selbst mein Arbeitspferd Netbook Pro ein Leichtgewicht dagegen ist. Abgesehen vom HandheldPC und den alten EPOC-Psions gibt es am Markt bisher nichts, was ich als einen für mich gelungenen Kompromiß akzeptieren würde zwischen Mobilität einerseits und komfortabler Arbeitsumgebung andererseits.
Der Laptop-Markt brummt bekanntlich, während zumindest die klassischen PDAs wie Blei in den Regalen zu liegen scheinen. Nur PDAs mit Erweiterungen in Richtung eierlegende Wollmilchsau lassen sich derzeit noch verkaufen, sei es in Richtung Smartphone (schon wieder abflauend, soweit ich weiß) oder Navigation (noch stabil oder sogar wachsend). Der Trend zum Mobile Computing scheint also grundsätzlich da zu sein, oder warum sonst verkaufen sich Laptops? Tja, ist Instant-On und lange Akkulaufzeit nur mir wichtig oder ist vielleicht die eingeschränkte Software-Auswahl das K.o.-Kriterium für den PDA? Ist der durchschnittliche Mitteleuropäer so wuchtig gebaut, daß ihn Abmessungen und Masse des durchschnittlichen Laptops in seinem Bewegungsdrang nicht wirklich bremsen? Oder akzeptiert er zähneknirschend eingeschränkte Mobilität, weil er auf Software-Auswahl und Anschlußmöglichkeiten für Peripheriegeräte nicht verzichten will?
Und damit sind wir doch wieder bei der eierlegenden Wollmilchsau: Ich für meinen Teil glaube nicht nur nicht, daß wir in den nächsten 20 Jahren so ein Ding sehen würden, ich würd's auch nicht kaufen, denke ich. Zumindest keine eierlegende Wollmilchsau im gerade propagierten Kompaktformat mit Eier, Milch und Wolle im selben Gehäuse. Die eierlegende Wollmilchsau möchte ich nämlich eigentlich schon - wer nicht? Aber für mich sieht dieses Wunderwesen etwas anders aus als offenbar für Marketingleute und Technologiestrategen. Ich hätte gern die eierlegende Wollmilchsau in Modulbauweise, so daß ich nicht ständig Eier, Milch und Wolle mit mir herumschleppen muß, obwohl ich's gerade nicht brauche. Modulbauweise würde mir auch ermöglichen, bei Bedarf auf bessere, modernere Eier-, Milch- oder Wolleproduktion umzurüsten, ohne gleich das ganze Tier schlachten und komplett ersetzen zu müssen.
Da Du also schon fragst, Wolfgang: Ich hätte gern ein schönes, kompaktes Rumpfgerät, in dem nicht mehr als die Basics eingebaut sind, das dafür aber flexible Erweiterungsmöglichkeiten bietet. Ich hätte gern eine Geräteklasse, die mir eine möglichst breite Auswahl läßt beim Quotienten Arbeitskomfort/(Größe*Gewicht). Ich würde nämlich gern, wie jetzt schon, je nach Gusto zwei oder mehr dieser Basisgeräte zur Auswahl haben, die ich ganz nach Wunsch mit Peripherie kopple, um genau die Eierwollsau in Händen zu halten, die ich gerade brauche.
Der HandheldPC ist für mich an sich genau das passende Rumpfgerät. Nur mit der Peripherie sieht's ein bißchen mau aus. Vor allem, wenn man "modularer Aufbau" nicht nur auf Hardware beschränkt, sondern auch die Software-Module mit berücksichtigt. Rein was die Anforderungen an das Rumpfsystem betrifft, sind damit also die Geräte zwischen PDA und Laptop, die Du als "nichts halbes und nichts ganzes" verunglimpfst, für mich das einzig wahre .

Helges Wunschliste kann ich voll unterschreiben, nur die Rangfolge sieht bei mir etwas anders aus. Eine möglichst lange Akkulaufzeit steht bei mir ganz oben, dicht gefolgt vom Instant-On. Gleich dahinter folgen gleichrangig hochauflösundes SVGA-Display und Tastatur, dazu ein nicht zu knapp dimensionierter, robuster Massenspeicher (z.B. Flash-Speicherkarte) und eben ein wie auch immer gearteter Bus für Erweiterungen und Peripherie, für den in ausreichender Auswahl Geräte samt Treiber zur Verfügung stehen (z.B. USB). Mit einem eingeschränkten Software-Angebot kann ich zwar leben - tu' ich ja mit meinen HandheldPCs - aber da wir beim Zusammenstellen des Wunschzettels sind, hätte ich da doch gern mehr Auswahl.

Ich bin also der klassische HandheldPC-Nutzer, glaube ich zumindest. Wenn die Laptop-Hersteller ihre Geräte endlich stromsparender hinbekommen würden, wenn Hardware und Betriebssystem ein echtes Instant-On bieten würden, wenn die Hersteller zudem ihre Laptops nicht mehr so zwanghaft vollstopfen würden mit Eier, Milch und Wolle, dann würde ich womöglich der Versuchung der Riesenauswahl an Software nachgeben und umsteigen.

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 29.09.2006 14:08
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polymering
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Was müßte ein Subnotebook mitbringen, damit Ihr dem HandheldPC bzw. PDA den Rücken ke

Hallo, wie kommt man denn auf so eine Frage?

Ein Subnotebook passt nicht in die Jackentasche, egal wie "Sub" es ist, ein Organizer-PPC-HPC sehr wohl - ausgenommen natürlich die NetBooks oder Jornada820 und Anverwandte, deren Beliebtheit vielleicht auch deshalb nie nennenswerte Grössenordnung erlangt hat.

Damit haben sich ganz verschiedene Anwendungsfälle für die Geräteklassen herausgebildet. Wer sich einige Zeit auf Reisen mit einem Notebook hat schleppen müssen, portiert seine Daten und Anwendungen gern auf ein Subnotebook und sieht das als Erleichterung im wahrsten Sinne des Wortes. Aber selbst da gibt es noch feine Unterschiede in der "Portabilität", richtig gut in den Aktenkoffer passen eigentlich nur die 8-9 Zoll JVC und Averatec, die 12 Zoll- Geräte werden schon unhandlich und wirken oft instabil - die Stabilität hängt nun mal in der dritten Potenz vom Dicke/Breite-Verhältnis ab.

Aber nun zur Beantwortung der Frage:

Das Subnotebook, für das ich die PPC/HPC ausmustern würde, sähe so aus:
- Länge x Breite x Dicke = 160 x 80 x 20 mm mit aufklappbarem Display 800x400 Pix und vollständiger Tastatur.
- Mobilfunk-Internetzugang und Telefon
- Keine (!) Festplatte sondern etwa 20 GB nichtflüchtiger Speicher.
- 1 GB Arbeitsspeicher
- Docking-Station für Monitor, Tastatur, Maus, Netz und, ganz wichtig, externe Festplatte für die Datensicherung und die Arbeit zu Hause.
- 800 MHz wären ausreichend und die Grafik kann einfach gestrickt sein.
- Die Akklaufzeit sollte 12 Stunden betragen, weniger als die Hälfte wäre kritisch.
- Zum Hochfahren würde ich ihm 3 Sekunden zubilligen.
- Und: Mehr als 1000 eur würde ich dafür nicht bezahlen wollen - bei Organizern sind "Abstürze" im wörtlichen Sinne immer mal drin und mit "Schwund" ist auch zu rechnen.

Wenn sich dann noch herausstellt, dass man kaum noch den PC benutzt, hätte sich die Sache so richtig gelohnt. Und das dürfte das eigentliche Problem sein, wer sollte diese Möglichkeit eröffnen wollen? An der technischen Machbarkeit hätte ich keine Zweifel.

(Und wieso die Frage gestellt wird, würde mich schon interessieren ...)

Gruss
polymering

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Old Post 29.09.2006 18:42
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Jürgen Rothberger
BOFH

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Hardware: kein HandheldPC mehr im Einsatz, stattdessen aktuell Blackberry, Windows Phone und Android

Re: Was müßte ein Subnotebook mitbringen, damit Ihr dem HandheldPC bzw. PDA den Rücke

quote:
Original geschrieben von polymering
Ein Subnotebook passt nicht in die Jackentasche, egal wie "Sub" es ist

Das stimmt inzwischen nicht mehr. Den OQO gibt's ja jetzt schon geraume Zeit, die Hardware wurde inzwischen zweimal (?) überarbeitet zum Ausbügeln der Kinderkrankheiten. Billig ist der Spaß aber immer noch nicht. Zudem hab' ich dem einen oder anderen Review entnommen, daß die Hardware nicht unbedingt einen soliden Eindruck macht.
Nur wenig größer und eine Ecke billiger sind die neuen Sony UX-Vaios. Sowas ist deutlich kleiner als ein Jornada, um mal die Relationen aufzuzeigen. Meine Freundin hat einen der Vorgänger, einen Vaio-U, der ist schon phantastisch klein, hat aber keine Tastatur - irgendwo hier im Forum gibt's dazu einen Thread mit Bildern. Interessant ist vor allem der Vaio UX90PS, der anstelle einer Festplatte mit 16 GByte Flash-Speicher ausgerüstet wird.
Der verlinkte Online Shop hat noch ein paar mehr Geräte, die hierzulande in keinem Laden zu finden sind, Subnotebooks mit einer Standfläche kleiner als DIN A4. Sowas lacht mich schon an.
Weil schon mal das Stichwort XPe fiel: Das Safebook läuft unter Windows XPembedded und hat keine Festplatte eingebaut. Wie restriktiv da allerdings die Konfiguration als Thin Client ist, wie gut sich das Ding standalone benutzen läßt, weiß ich leider nicht.
quote:
Original geschrieben von polymering
Die Akklaufzeit sollte 12 Stunden betragen, weniger als die Hälfte wäre kritisch.

Tja, das ist halt nach wie vor der kritische Punkt bei allen heute verfügbaren Geräten. Intels Ankündigung, gerade in dieser Richtung was zu machen, ist der eigentliche Ausgangspunkt meiner Frage gewesen.

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 30.09.2006 11:23
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htefs
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Re: Re: Was müßte ein Subnotebook mitbringen, damit Ihr dem HandheldPC bzw. PDA den R

quote:
Original geschrieben von Jürgen Rothberger
Tja, das ist halt nach wie vor der kritische Punkt bei allen heute verfügbaren Geräten. Intels Ankündigung, gerade in dieser Richtung was zu machen, ist der eigentliche Ausgangspunkt meiner Frage gewesen.


Wieso versuchen es die Bauer solcher Geräte nicht eigentlich mal mit den Crusoe-Prozessoren von Transmeta? Die sind extrem stromsparend und auch hinreichnd schnell und vor allem x86-kompatibel. Ich glaube einzig Sony hatte mal ein Vaio damit angeboten...
Gruss, Helge

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Old Post 30.09.2006 12:29
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Electron
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Kann mir mal jemand erklären, warum ein Laptop überhaupt eine Batterie benötigt?
In jedem Laptop-Koffer befindet sich ein kompaktes Netzteil mit langen Anschlußkabeln. Dieses kann man problemlos im Wohnzimmer, im Konferenzzimmer, im Zug und beim Kunden einstöpseln.

Bezahlbar werden die Geräte erst, wenn große Mengen verkauft werden können. Und die Masse der Nutzer möchen nun mal Geräte mit großem, hellem Display und der Möglichkeit, dort Filme und 3D-Shoter laufen zu lassen. Lange Batterielaufzeiten stehen ganz unten auf der Wunschliste. Und an lange Bootzeiten hat sich inzwischen jeder gewöhnt...

Das die Prozessoren immer weniger Strom verbrauchen ist schön, aber auch notwendig, da die vom Nutzer geforderten Hardwarekomponenten (WLAN, UMTS, TV-Karte, viel RAM, DVD-Brenner, HD-Audio/-Video) zusätzliche Energie verbrauchen. Eine Modularisierung würde zwar helfen; ist aber teuer und unpraktisch.

Würdet Ihr Euch noch mit dem genügsamen Windows NT und der langer Bootzeit zufrieden geben? Oder muß es Windows Vista mit der Schnellstartfunktion für Laptops sein, bei dem das dazu notwendige RAM aber den Akku ruck-zuck leernuckelt?

Mir ist ist auch noch nicht ganz klar, für welchen Nutzerkreis und welche Anwendungsfälle ein Hersteller ein solches Gerät entwickeln sollte.

Könnt Ihr mir bitte die Zielgruppe definieren.
Wie müßte die Plattform aussehen, um den Anforderungen zu genügen?
Aus welchen verfügbaren Komonenten könnte man solch ein System zusammenstellen?
Wie müßte die dazu erforderliche Hardware aussehen?
Oder reicht ein Notebook von 1996 mit Windows 95 und aktuellem Hi-Power-Akku von Sony?

__________________
Gruß Wolfgang

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Old Post 30.09.2006 18:50
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AndiF
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quote:
Kann mir mal jemand erklären, warum ein Laptop überhaupt eine Batterie benötigt?
In jedem Laptop-Koffer befindet sich ein kompaktes Netzteil mit langen Anschlußkabeln. Dieses kann man problemlos im Wohnzimmer, im Konferenzzimmer, im Zug und beim Kunden einstöpseln.


Nun ja...das mit dem "Überall-Stromanschluss" ist leider Wunschdenken
Ob ich im ICE keinen Stromanschluss habe oder beim Aussendiensttermin der Weg zur Steckdose entweder nicht ausreicht bzw. das straff gespannte Kabel zur Stolperfalle wird: ohne Akku macht für mich ein Notebook überhaupt keinen Sinn!
Überall habe ich "Wireless", sei das nun Wlan, Bluetooth oder UMTS.
Da lege ich mein Notebook - und damit auch mich! - doch nicht an die lange Leine

__________________
Grüße
Andreas

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Old Post 30.09.2006 19:19
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rabbit@net
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Hardware: T-Mobile Ameo und (noch) ein Sigmarion III

Das würde mich wechseln lassen

Hi Leude!

Wenn es das hier für unter 1000 Euro gäbe, würde ich sofort wechseln. Die Toshiba Librettos standen schon Mitte der 90ziger für eine (fast) ideale Mischung aus Konformität zum Desktop-PC in Sachen Software und Erweiterungen auf der einen und Portabilität auf der anderen Seite. Wenn nur das leidige Akku-Problem nicht wär ...

Im wesentlichen stimme ich mit Jürgen überein: Was soll ich WLAN und eine große Festplatte mit rumtragen, wenn ich beides nicht brauche. Ein modularer Aufbau wäre da wirklich angebracht. Die beste Umsetzung dieses Ansatzes sehe ich persönlich in der Zaurus-Baureihe von Sharp. Die PDAs sind zwar vielleicht etwas zu klein, was Tastatur und Bildschirm betrifft, aber ansonsten eine offene Plattform. Die neusten Modell bietet neben einem USB-Host CF- und SD-Steckplätze zur Hardwareerweiterung nach Bedarf. Das freie Betriebssystem garantiert eine unheimliche Softwarevielfalt. GIMP in der Hemdentasche rumzutragen hat doch auch was
Aber leider kranken die Zaurusse auch gerade wieder an ihrem Betriebssystem. Ein Linux redet halt freiwillig nicht mit einem Windows und umgekehrt es recht nicht.

Wie müsste mein Favorite eines mobilen Begleiters aussehen:
1.) eine gute Tastatur und ein Display mit mindestens voller VGA-Auflösung
2.) lange Akkulaufzeit, 8 Stunden für einen vollen Arbeitstag
3.) Abmasse unter denen von A5, Gewicht unter 500g
4.) Ein Microsoft Betreibssystem ohne massive Bugs
5.) Zwei Erweiterungssteckplätze (einen für I/O, einen für Speicher)
6.) Preis deutlich unter 1000 Euro, mehr in Richtung 500 Euro

Leider ist besonders der Preis der Knackpunkt. Massenproduktion für den Massenmarkt mach die Gerät billig. Aber Massenmarkt heißt auch, das die Teile für den Durchschnittsanwender sind. Und ich bin halt wohl NICHT der Durchschnitt.

__________________
MfG Rabbit@Net
__________________________________

Aktuell: T-Mobile Ameo

Frühe Geräte:
Atari Portfolio (8088 / DOS 2.11), Highscreen Handy Organizer (80186 / DOS 5.0), Oregon Osaris (EPOC), Ericson MC 218 (EPOC & Displaykabelbruch), HP Jornada 710 (wurde zu langweilig - *g*), NTT DoCoMo Sigmarion III

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Old Post 01.10.2006 01:13
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AndiF
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Re: Das würde mich wechseln lassen

quote:
Wie müsste mein Favorite eines mobilen Begleiters aussehen:
1.) eine gute Tastatur und ein Display mit mindestens voller VGA-Auflösung
2.) lange Akkulaufzeit, 8 Stunden für einen vollen Arbeitstag
3.) Abmasse unter denen von A5, Gewicht unter 500g
4.) Ein Microsoft Betreibssystem ohne massive Bugs
5.) Zwei Erweiterungssteckplätze (einen für I/O, einen für Speicher)
6.) Preis deutlich unter 1000 Euro, mehr in Richtung 500 Euro[/B]


Um hier mal anzuknüpfen:
7.) ein Gehäuse wie bei meinem Netbook Pro, aber kleiner in den Abmessungen.
Wobei aus ergonomischen Gründen hier Grenzen gesetzt sind. Mein Zaurus ist hier schon deutlich zu klein und auch beim Mda Pro tränen mir die Augen
Punkt 3.) begrenzt die Stabilität.
500g entsprechen einem Jornada 720. Macht man das Ganze leichter, müssen entweder hochwertigere Materialien verwendet werden (Problem mit Punkt 6.) oder die Kiste wird möglicherweise so wabbelig wie ein Brötchen von MacDoof

__________________
Grüße
Andreas

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Nun ja...das mit dem "Überall-Stromanschluss" ist leider Wunschdenken

* Mobilität umdefiniert in "ist überall da, wo es Strom gibt" beschreibt den Mangel zutreffend -> einen ganzen Arbeitstag sollte das Gerät schon durchhalten - das kann bisher kein (Sub)Notebook. Und das führt zu Situationen, die manchmal schon ans Skurrile grenzen: Besucher erscheint mit Riesenkoffer und der enthält ein schickes Subnotebook und eine Kabeltrommel ... man hatte wohl so seine Erfahrungen gemacht.
* 5 Stunden Dauerbetrieb sind für die meisten PPC heute noch das Aus, je "besser" das Gerät (Prozessorgeschwindigkeit, Displayauflösung) um so wahrscheinlicher - und für die 5 Jahre alten Akkus unserer HPC meist auch. Warum das in der Praxis selten ein Problem darstellt, liegt an der Betriebsweise der CE-Geräte: Sie werden nur eingeschaltet, wenn wirklich was nachzuschlagen oder zu notieren ist - ich habe das mal über längere Zeit beobachtet und das ergab für einen ganzen Arbeitstag mit aufeinanderfolgenden Besprechungen meist nicht mehr als 3 Stunden, also ca. 30% Einschaltzeit.
Die Betriebsweise ist also mindestens genau so wichtig wie die Akkukapazität - und da sind die CE-Geräte bisher ungeschlagen.
* Frage auch, welche Anwendungen eigentlich "mobil" laufen sollen.
- Technische Zeichnungen in 3D sind nichts für Subnotebooks. 3GHz und 2G Arbeitsspeicher könnte man sich vielleicht noch vorstellen, wenn irgendwie sichergestellt ist, dass das Gerät nicht in Flammen aufgeht. Aber dann das Ergebnis auf einem 5"-Display anzuschauen oder zu bearbeiten versuchen grenzt an menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Das muss man sich nicht geben und wird auch nichts vor Publikum.
- In Vorbereitung auf ein Kundengespräch noch mal schnell den letzten Schriftverkehr sichten oder die Kalkulation durchgehen funktioniert auch unter CE 2, im Auto bei Sonnenschein besser sogar in schwarz-weiss. Also auch nichts, was unbedingt ein Subnotebook erfordern würde.
- Spannender wird es für die, die gern mit PowerPoint, MindMap oder ähnlichen Schaumschläger-Tools arbeiten. Zum Erstellen der Präsentationen wäre ein Subnotebook noch geeignet, nur zum Vorführen tut es ein USB-Stick (Rechner und Beamer müssten sowieso schon da sein - oder kann sich jemand vorstellen, einem Kunden ein Subnotebook vor´s Auge zu halten?).
* Frage auch, was dem Gegenüber noch zuzumuten ist. Häufig erlebt: 5 ausgewachsene Notebooks an einem Besprechungstisch mit recht niedriger Bestuhlung - das Gepeile drüber-weg-und-dran-vorbei ist der Gesprächsatmosphäre absolut nicht förderlich. Das sähe mit PPC/HPC-grossem Subnotebook eindeutig zivilisierter aus.
Womit wir beim Akzeptanzproblem wären: Beim Grosskonzern mag es vorteilhaft sein, aktuellste Technik vorzuführen und zwischen die bereits kundenseitig aufgefahrene Rechenleistung zu stellen, beim Mittelständler habe ich schon den PPC auf den Schreibblock gelegt und was von "elektronischer Notizblock" gemurmelt.

Momentan sieht die Lösung noch so aus:
PPC/HPC/Smartphone/Communicator (oder was es sonst noch als Taschengerät gibt) auf den Tisch und ein einigermassen transportables Notebook für den Notfall und die Nachbereitung im Koffer - und wenn man sich das Notebook noch sparen könnte, wäre ein bischen was gewonnen - ohne CE & Co. geht vorerst nichts.

Gruss
polymering

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Old Post 01.10.2006 13:08
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Kunibert
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Hardware: VPAcompact, Freedom BT-Keyboard, Fortuna BT-GPS, Transcend 1GB MMC

...hin zum Hosentaschencomputer

Hallo,


Dies ist der Anfang, glaube ich. Jetzt fehlen nur noch die Applikationen, Serie60 3rd Edition Anwendungen sind noch dünn gesäet.

Unterwegs habe ich den Computer immer dabei und zwar in der Tasche. Akku läuft 3 Tage. Außer im Dauerbetrieb, da ist nach 5h Schluss, so meine Erfahrungen mit Symbian. Das betrifft aber wirklich Powereinsatz, wie 5h Onlinegaming! Normalerweise ist der Akku an einem Tag nicht leer zu bekommen. Da reicht mir auch das kleine Display, was immerhin QVGA anzeigt. Ist eh praktischer zum Navigieren mit jedem Fahrzeug, mit dem ich grad unterwegs bin. Zur Dateneingabe habe ich die BT Tastatur SU-8W dabei. Ein Kabel zur Verbindung mit dem Fernseher liegt bei, daß ich das Display auch mal groß betrachten kann und TV hat ja nun mal jeder, auch wer Computerabstinent ist, und in Zukunft geht das bestimmt sogar wireless. Die Prozessorleistung und der Speicher allgemein können es noch nicht mit den PC´s aufnehmen (da habe ich aber schon von Entwicklungen gehört, die Speicherkarten in Terrabyte Bereiche bringen sollen), die Geschwindigkeit, dank HSDPA, aber schon.

__________________
mfg Klaus

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Old Post 11.10.2006 16:41
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htefs
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Hardware: Jornada 680, Jornada 720, Loox 600, TyTN II

Ich denke, das Teil geht mehr in die Richtung "PocketPC" denn in Richtung "Subnotebook", passt also nicht wirklich zu der am Anfang gestellten Frage...
Gruss, Helge

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Old Post 11.10.2006 16:58
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Jürgen Rothberger
BOFH

Registriert seit: Mar 2003
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Hardware: kein HandheldPC mehr im Einsatz, stattdessen aktuell Blackberry, Windows Phone und Android

quote:
Original geschrieben von htefs
Ich denke, das Teil geht mehr in die Richtung "PocketPC" denn in Richtung "Subnotebook", passt also nicht wirklich zu der am Anfang gestellten Frage...

Naja, die Ausgangsfrage hat Wolfgang ja gleich in der ersten Antwort ausgeweitet über die andere Frontlinie hinaus, nämlich gerade in Richtung eierlegende Wollmilch-Smartphones...

Das Nokia N95 war mir auch schon ins Auge gefallen als Paradebeispiel für ein Gerät, das ich eben gerade nicht will . Was ist das denn? Für ein Mobiltelefon ist mir die Standby-Zeit zu kurz. Für ein mobiles Datenterminal ist die Auflösung zu niedrig. Beim Wappen (und zu mehr taugt die Auflösung halt nicht) bringt mir auch HSDPA nichts. Als mobiles Büro taugt's mit QVGA auch nicht viel - wieviel Zeilen x Spalten der Tabellenkalkulation lassen sich denn auf QVGA noch vernünftig darstellen? Als Navigationssystem im Auto ist's nur brauchbar, wenn ich's zur Stromversorgung ans Bordnetz hänge, was der Akkulebensdauer alles andere als gut tut; zur Navigation außerhalb des Autos ist wieder die Akkulaufzeit zu kurz und das Gerät insgesamt zu empfindlich, was Witterung etc. betrifft. Als Kamera kann das Ding meiner digitalen SLR nicht mal annähernd das Wasser reichen, was die fotografischen Möglichkeiten betrifft. Kurz: Die typische eierlegende Wollmilchsau - kann irgendwie alles, aber nichts richtig. Für mich inakzeptabel.

Interessant finde ich aber, daß Formfaktor, Größe und Gewicht offenbar doch bei nicht wenigen Leuten so hoch bewertete Kriterien sind, daß sie mit den augenfälligen Einschränkungen eines solchen palmsized Gerätes leben können. Sowas gibt's ja aber nun schon lange. Was hat Euch denn zum HandheldPC gebracht und vom Kauf eines PocketPC oder Palm abgehalten? Geht's in dieser Geräteklasse also tatsächlich um die zusätzlich eingebauten Gimmicks?

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 11.10.2006 18:26
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htefs
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Hardware: Jornada 680, Jornada 720, Loox 600, TyTN II

Hallo Jürgen!
Was Deine Anti-Kriterien zu dem Gerät betrifft, das war so in etwa auch mein erster Gedanke...
Ich bin zum Handheld PC gekommen, weil ich einen moderneren Ersatz für meinen HP95LX (die alte DOS-Kiste) gesucht habe, der mir vielleicht mal einen vernünftigen seriellen Port und ein etwas größeres Display für die Textanzeige bietet. Eigentlich sollte es wieder ein DOS-Palmtop werden (HP200LX oder sowas - hätte mir völlig gereicht), aber die waren zu der Zeit noch fast so teuer wie die Windows CE-Rechner und ausserdem zog das Farbdisplay und der Touchscreen. So wurde es halt ein HP Jornada 680
Einen PocketPC hab ich mir aber trotzdem ein paar Jahre später angeschafft und inzwischen nutze ich den fast mehr als den Handheld PC. Ist einfach handlicher. Trotzdem kommt der Jornada immer mit in den Urlaub. Man kann darauf einfach besser schreiben
Gruss, Helge

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Old Post 11.10.2006 22:31
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polymering
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Wink Warum manche HPC-Nutzer die Einschränkungen des PPC nicht so tragisch finden ... ?

Ich denke, das ist so:

1. Ein bischen Resignation ist auch dabei:
Was könnte man nicht mit den vorhandenen technischen Möglichkeiten doch für schöne, handliche und preisgünstige HPC bauen!
Aber ausser den Japanern macht das niemand und mit behelfsmässig eingeenglischten japanischen Geräten können nur wenige Nutzer wirklich was anfangen.
Und auch in Japan ist nicht jedes Gerät wirklich praktisch: Eine benutzbare Tastatur muss nun mal 2 Hände breit sein, die 2-Daumen Methode ist kaum weniger Krampf als die Stifteingabe auf dem PPC (das kann jeder an den MDA-HTC-XYZ mit Mäuseklavier ausprobieren - die Tastatur ist eher hinderlich, der Einbauraum wäre besser für einen grössern Akku genutzt). Es macht auch keinen Sinn 640x480 Pix oder noch mehr auf einem 4 Zoll-Display zusammenzuquetschen, man bräuchte trotzdem noch 2 Geräte - für jedes Auge eins. Dies hier schreibe ich auf einem Jornada 680, das geht zügig und ich sehe, was ich schreibe - allein schon das spricht für das klassische HPC-Format.

2. Was kann nun ein HPC, was die PPC und ihre Ableger nicht können?
- Surfen? Dazu braucht man keine Tastatur und ein PPC tut´s auch. Spass macht das mit keinem der Geräte - ob nun 200 oder 500 MHz, bis das Winzigbild endlich aufgebaut ist, hat man das Interesse verloren und die Navigation auf der Seite erfordert eine Lupe. Alles was in die Jackentasche passt, ist zum surfen zu klein.
- Mails? Wenn die Antwort Weitschweifigkeit erfordert, ist der HPC im Vorteil - aber wir haben ja alle gelernt, das Wesentliche in einer SMS unterzubringen, ein PPC würde also reichen.
- Navigation? Eindeutig besser auf dem PPC, besonders seit die GPS-Antennen innenliegend fest eingebaut sind.
- Sich ins Firmennetz einklinken? Kann der HPC - aber wer braucht das (und darf das)?
- Längere Word-Dokumente und Excel-Tabellen lesen und bearbeiten? Ganz eindeutig was für den HPC und MobileOffice5 eröffnet da ganz neue Möglichkeiten - auf dem PPC. Aber wer macht sowas schon ausser mir?
Auch ist kaum noch jemand durch das geschriebene Wort zu erreichen, Information muss graphisch aufbereitet präsentiert werden - nicht gerade eine Domäne der HPC.
Zudem habe ich beobachtet, dass die PPC-Nutzer kaum Text eingeben und sich oft nicht einmal mit der Schrifterkennung vertraut machen, sondern lieber verkrümmt über der Bildschirmtastatur hängen.

3. Die CE-Geräte können sowieso alles nur so halbwegs und behelfsmässig (CE = Crippled Edition) und wir Nutzer denken uns meist: Besser so als gar nicht - und da sollten wir mit dem PPC auch nicht gar so kritisch sein. Besser eine kurz gefasste Mail-Antwort als gar keine, besser das PPC-Navigator-Telefon-Kamera-Ding am Auto-Zigarettenanzünder als das Notebook, besser ein qualitativ dürftiges Foto als gar keins u.s.w.

4. Man kann sich auch mit gängigen Geräten durchaus behelfen: Ein PPC quer genommen mit BT-Tastatur hat schon viel HPC-Performance und tut´s im Notfall genau so gut wie ein zu klein geratener Japan-HPC. Und wenn das schicke Alu-Case, in dem manche ihren PPC verstecken, eine Tastatur enthielte, wäre das auch brauchbar (für Palm war sowas mal recht beliebt).

5. wie unter 1. und:
Für meine Arbeitsgewohnheiten sind HPC praktischer als PPC und deshalb benutze ich die veralteten Dinger noch, auch wenn sie mit allen Tricks nicht einmal die Performance eines WIN95-Notebooks erreichen können - und ein bischen Sammelleidenschaft ist auch dabei.

Und, aber bitte nicht verraten: Ich habe mir letztens einen Nokia Communicator angesehen, der auch viel Schönes hat. Wenn mir der letzte historische HPC mal abgeraucht ist, fange ich vielleicht mit Symbian an ...

Gruss
polymering

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Old Post 12.10.2006 07:24
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Jürgen Rothberger
BOFH

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Hardware: kein HandheldPC mehr im Einsatz, stattdessen aktuell Blackberry, Windows Phone und Android

quote:
Die CE-Geräte können sowieso alles nur so halbwegs und behelfsmässig

Das ist sicherlich der Knackpunkt. Nun ging ich bis dato aber eben davon aus, daß HPC-Nutzer weit weniger bereit sind Einschränkungen hinzunehmen. Im Vergleich zu palmsized Geräten hab' ich am HPC in aller Regel eine produktiv nutzbar große Tastatur und auch ein Display, das mir ernsthaftes Arbeiten erlaubt. Die wesentliche Einschränkung ist in erster Linie die vergleichsweise geringe Auswahl an produktiv nutzbarer Software. Deshalb zielte meine Ausgangsfrage auch auf den Wechsel nach "oben" ab, zu den (Sub-)Notebooks, die der beschränkten Software-Auswahl nicht unterliegen. Mit einiger Überraschung hab' ich dann aber festgestellt, daß doch recht viele Antworten eher in die andere Richtung gingen, also einen Wechsel zu den in ihrer Produktivität stärker eingeschränkten palmsized Geräten diskutierten.

Mit einigen Deiner Beschränkungen im Detail bin ich übrigens nicht einverstanden:

  • Die Performance aktuellerer Tastatur-Handhelds übertrifft die eines Notebooks aus der Win95-Ära bei weitem.
  • Beim Surfen ist die CPU-Performance nicht das entscheidende Kriterium, schon gar nicht, wenn ich über einen schmalbandigen mobilen Zugang online gehe. Entscheidend ist da in erster Linie die Auflösung des Bildschirms. Und da bin ich mit QVGA massiv beschränkt. Selbst am Netbook Pro mit 800x600 SVGA stolpere ich immer häufiger über Seiten, die sich nicht mehr ohne horizontales Scrollen darstellen lassen. Noch aber läßt sich mit 800 Pixeln Display-Breite, zur Not auch mit 640 Punkten, recht brauchbar surfen. Das Fehlen des aktuellsten Flash Players stört mich nur bedingt. Auch am Schreibtisch surfe ich - zwangsläufig - meist ohne installierten Flash Player; für meinen unter Linux laufenden Mac Mini mit PowerPC-Prozessor gibt's keinen Flash Player.
  • MobileOffice5: Schön, schön. Vermisse ich am HandheldPC aber nicht wirklich dank Textmaker und Planmaker. Damit lassen sich Informationen übrigens auch schon ganz gut visualisieren.

Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ohne Einschränkungen geht's auch mit dem besten, tollsten, teuersten Notebook nicht - unabhängig jetzt mal von Akkulaufzeit, Instant-On etc. Am Notebook kann ich zwar theoretisch Photoshop und Quark XPress installieren, aber damit arbeiten? Naja... Gegenüber dem Touchscreen-bestückten Handheld muß ich bei klassischen Notebooks zudem vergleichsweise unkomfortabel einen Cursor per Mini-Touchpad oder Gummiknubbel über die Benutzeroberfläche schubsen oder aber eine Maus als externes Zusatzgerät mit in die Tasche stopfen. Soll heißen: Beim mobilen Einsatz muß ich immer, egal mit welcher Lösung, mit gewissen Einschränkungen leben. Die Frage ist nur, welche Einschränkungen ich in Kauf zu nehmen bereit bin. Akkulaufzeit und Instant-On sind für mich halt im Moment (noch?) die Killerargumente pro HandheldPC und contra (Sub-)Notebook, produktiv nutzbare Tastatur und Bildschirmgröße sind die Killerargumente pro HandheldPC und contra palmsized devices. Dafür nehme ich zähneknirschend die sattsam bekannten Einschränkungen des HandheldPC in Kauf.

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 12.10.2006 11:33
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htefs
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quote:
Original geschrieben von Jürgen Rothberger
Gegenüber dem Touchscreen-bestückten Handheld muß ich bei klassischen Notebooks zudem vergleichsweise unkomfortabel einen Cursor per Mini-Touchpad oder Gummiknubbel über die Benutzeroberfläche schubsen oder aber eine Maus als externes Zusatzgerät mit in die Tasche stopfen.


Mich nerven diese Touchpads oder TouchPoints auch dermassen an, dass beim Kauf unseres Familien-Notebooks gleich eine ganz normale kabelgebundene Maus mit bei war. Wenn ich in die Notebooktasche sowieso Netzteil, USB-Seriell-Adapter und Schloss einpacken muss, dann ist der Platz für die Maus auch noch da. Klar, man muss wieder was Zusätzliches mitschleppen.
Mein allererstes Notebook hatte überhaupt kein Zeigegerät eingebaut, mein zweites Notebook wenigstens einen Trackball, mit dem ich sogar besser klar kam, als mit dem Touchpad an unserem neuesten Notebook (wenn er denn mal funktionierte, denn verdrecken tat das Teil extrem schnell).
Gruss, Helge

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Old Post 12.10.2006 12:26
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polymering
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Thumbs up Mit einiger Überraschung hab' ich dann aber festgestellt, daß doch recht viele Antwor

Das liegt nicht an den geänderten Präferenzen der Anwender, sondern an der Tendenz der Gerätentwicklung. Vielleicht braucht man ja mal was Neues - und dann???

Es ist marketingtechnisch viel einfacher, den PPC etwas aufzuwerten als beim Subnotebook was wegzulassen. Dass schnelle 3D-Spiele auf Subnotebooks nicht laufen, würde mir nie auffallen, wird aber in jedem Testbericht erwähnt. Wohl eine Frage der Erwartungshaltung.

Und was heisst schon Einschränkung?
Mir reicht die Technik von CE 2.11 auf dem HPC aus und die Geräte haben den für mich unschätzbaren Vorzug, mir zu gefallen.

Gruss
polymering

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Old Post 12.10.2006 12:34
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Jürgen Rothberger
BOFH

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Re: Re: Weg vom PDA, hin zum Subnotebook?

quote:
Original geschrieben von Electron
Ideal wäre hier z.B. ein System mit Windows XP Embedded.

Dieser Zug kommt langsam ins Rollen, scheint's. Das SafeBook von Devon IT wurde erst kürzlich angekündigt, ebenso das Neoware m100. Schon länger gibt's das Xeratus xpect, ein umgebautes Dell-Notebook. Wer auf die Tastatur verzichten kann und auf Tablet-Rechner steht, wird seit kurzem bei ComputerLabs International fündig.
Allen genannten Geräten gemeinsam ist, daß sie als Thin Client ausgelegt und (höchstwahrscheinlich) sehr restriktiv konfiguriert sind, daß das Installieren lokaler Anwendungen und das lokale Speichern von Daten nicht vorgesehen ist.

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 17.10.2006 08:33
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Jürgen Rothberger
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Nun hab' ich mich mal umgesehen nach Subnotebooks im Größenbereich maximal bis zum Netbook Pro - viel gibt's hierzulande ja nicht . Und wenn, dann gleich richtig teuer . Sony hat mit der TX-Serie was im Angebot mit 11,1" Display, unter 1800 EUR aber nicht zu haben. Zunächst nur für den japanischen Markt hat Sony sogar ein richtig nettes Fliegengewicht mit unter 1kg und sensationeller Akkulaufzeit angekündigt (-> klick), das sogar "nur" 1500 EUR kosten soll. In Japan, wohlgemerkt. Und da ist dieses Sony-Teil recht hochpreisig angesiedelt. Japaner stehen nämlich offenbar auf wirklich kleine Subnotebooks, die Auswahl ist beeindruckend, die Preise verlockend. Ein Beispiel: Dieses Ding von einem Hersteller mit unaussprechlichem Namen kostet umgerechnet nur 600 EUR! Bei uns dagegen haben diese Mini-Notebooks angeblich keine Chance auf dem Markt... Wenn die Nachfrage in Europa so gering ist, frage ich mich, warum gerade diese Dinger mit <12" Bildschirmen gebraucht auf ebay Höllenpreise erzielen? Tja...

Umgesehen hab' ich mich rein aus akademischem Interesse, versteht sich .

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 10.11.2006 00:47
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Jürgen Rothberger
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Hardware: kein HandheldPC mehr im Einsatz, stattdessen aktuell Blackberry, Windows Phone und Android

So, hol' ich diesen Thread mal aus dem Keller. Anlaß ist die gerade gelaufene CES in Las Vegas. Vielleicht bin ich ja ein bißchen mit Scheuklappen durch die Online-Berichterstattung gerumpelt, aber mir drängte sich doch der Eindruck auf, UMPCs oder MIDs (mobile internet devices), wie vor allem Intel das Zeug inzwischen zu nennen pflegt, wären ein zentrales Thema der CES gewesen. Gezeigt wurde ein gutes Dutzend neuer Geräte, teils sehr spannend, wie ich finde; einige haben wir im Detail ja schon diskutiert bzw. diskutieren sie noch. Einen recht brauchbaren Überblick gibt's bei teltarif.de oder (in englischer Sprache) auf umpcportal.com.

Was ein bißchen unterging, zumindest bei mir, sind gezeigte oder zumindest angekündigte Neuigkeiten im Bereich "embedded". Qualcomm zum Beispiel will dieses Jahr mit "Snapdragon" eine Plattform herausbringen, die mit 1 GHz ARM-CPU und ATI-Grafikchip einen Quantensprung in Sachen Performance bedeuten könnte. Auf der CES zeigte Qualcomm einen Prototypen namens Anchorage mit SVGA-Display und Windows Mobile, der offenbar ziemlich beeindruckend gewesen sein muß, obwohl noch gar nicht richtig mit "Snapdragon" bestückt. Möglicherweise erbarmt sich ja irgendein Hersteller (HTC und Samsung haben wohl schon was angedeutet) und bringt ein schönes Snapdragon-Gerät mit hochauflösendem Display, halbwegs braucher Tastatur und Klappgehäuse...

Tja, so langsam wird's was mit den Geräten, über die wir über einem Jahr in diesem Thread diskutiert haben, oder? Wann kann ich den Laden hier dicht machen?

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 12.01.2008 11:07
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polymering
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Wink Laden dicht ...

... sobald nicht!

Dies deshalb, weil:

- es PDA´s sowieso kaum noch gibt
- der Idee, PDA-Funktionalitäten in Telefonen unterzubringen mit der schwindenden Sehkraft der älter werdenden Bevölkerung natürliche Grenzen gesetzt sind
- auch Linux vom Windows-Schicksal getroffen wird, zu einem embedded-System verkrüppelt zu werden
- in naher Zukunft bestimmt auch MicroDoof aus dem Schlaf der Gerechten und Gesättigten erwachen dürfte
- und die Entwicklung z.Zt. etwas schräg läuft:

Desktop-Betriebssysteme werden eingedampft, um auf Low-Cost-Hardware lauffähig zu werden, weil die Entwicklung der embedded-Systeme dem Kundenwunsch hinterherhinkt - kaum vorstellbar, dass das "der Weg" ist, auf den alle einschwenken.

Bis jetzt haben sich auch die ganz grossen der Branche dem Trend auch kaum angenommen - auf das erste Micro-Notebook von z.B. Dell bin ich gespannt - den nächsten "richtigen" Windows-HPC würde ich von HP erwarten.

Gruss
polymering

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Old Post 12.01.2008 14:28
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Jürgen Rothberger
BOFH

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Intel verrät's uns: Was dem Notebook-Käufer wichtig ist

Hi zusammen,

es ist vielleicht mal an der Zeit, unsere subjektiven Ansprüche und Kaufkriterien mit denen des gemeinen Volkes abzugleichen. Intel hat das freundlicherweise für uns erledigt, genauer die Marktforscher von Loudhouse im Auftrag von Intel. Also:

Wunder über Wunder! Immerhin 65 Prozent der Befragten in Deutschland geben an, die Akkulaufzeit sei das wichtigste Kaufkriterium. Da schließe ich mich doch glatt an . Warum dann aber keine HandheldPCs gekauft werden, erklärt sich mit dem zweiten wichtigen Kriterium: 58 Prozent wollen ordentlich Multimedia, am besten von Blu Ray oder HD DVD. Sofern Intel die Ergebnisse ernst nimmt, richtet Euch auf eine neue Notebook-Generation mit Autobatterie als Stromspeicher ein, sonst läßt sich das nicht unter einen Hut bringen.

Ach ja: Im Durchschnitt hält der Akku der befragten Notebook-Besitzer anscheinend 2,6 Stunden durch. Nun, das wäre mir definitiv zu wenig. Interessant wäre noch gewesen, was die Befragten so an Wunschlaufzeiten angegeben hätten...

Witzig finde ich ja die auf Heise online zitierte Aussage, der durchschnittliche Notebook-Nutzer habe vier Anwendungen laufen - nämlich 1.) Zugang zu E-Mails, sozialen Netzwerken oder Blogs, 2.) Online-Medien, 3.) Internet-Recherche und 4.) Online-Shopping und -Banking . Ich stelle fest, das iPhone ist offensichtlich das perfekt ausgestattete Notebook .

__________________
Gruß
Jürgen

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Old Post 17.01.2008 14:22
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